Von weit her…

Wenn du ein Geschenk suchst, schau doch mal in den Weltladen.

Da findest du viele interessante Sachen. Vom Tee über Klamotten zu Geschenkpapier, Musik und Naschwerk, Tassen und den Kaffee dazu.

Das Angebot variert natürlich sehr.

Was mir daran gefällt? Es ist Ungewöhnliches, was ich da finde. Es ist oft erstaunlich günstig. (Ok, nicht alles, zum Beispiel ist das Weltladen-Nutella um Einiges teurer. Aber es schmeckt auch viel besser, sagt mein Mann). Vieles ist nicht nur fair sondern auch bio. Also doppelt gut in meiner Weltsicht.

Und natürlich gefällt mir eben das Faire. Der faire Preis, der den Herstellern erlaubt, ein Leben mit mehr Würde zu führen, als wenn sie für die Multis arbeiten.

Und was ist daran öko? Wenn die Ware aus Afrika kommt, oder aus Südamerika, oder aus Asien?

Auf den ersten Blick ist das nicht öko, auf den 2. Blick auch nicht. 🙂 Regional wäre natürlich besser. Aber mal ehrlich: Wie viel von den Dingen die du kaufst stammen aus deiner Region? Und wieviel kommt denn eh aus Afrika oder Südamerika oder Asien?

Und mit dieser Frage im Hinterkopf wird der Weltladen wieder attraktiv.

Gewinn für die Umwelt: Nur sehr schwer zu begründen.

Dein Gewinn: Interessante Geschenke für einen guten Preis und ein gutes Gefühl

Für mal reinschauen: 1 Punkt.

Für dort kaufen: 5 Punkte


 

halbe halbe

Geiz finde ich nicht geil. Bin gerne großzügig, zahl auch gerne den fairen Preis.

Andererseits:

Manchmal ist weniger wirklich besser. Und nicht nur beim Öl in der Pfanne, bei der Butter aufm Brot und beim Zucker im Tee oder Kaffee.

In einem schlauen Buch hab ich mal gelesen, mensch solle mal probieren, ob die Hälfte nicht auch reicht:

Nur halb so viel Waschmittel, Duschgel, Putzmittel, Shampoo, Bodylotion, Spülmittel… Und man könne diese Hälfte oft auch noch mal halbieren.

Und was soll ich sagen, ja, oft reicht die Hälfte. Nun ja, bei der Schokolade klappts noch nicht 😉

Gewinn für die Umwelt: Wow. Da hast du wirklich eine große Auswirkung auf die Kläranlage.

Dein Gewinn: da kannst du echtes Geld sparen – und evtl. sogar Pfunde loswerden.

Jedesmal 1 Punkt


 

einfach leben

klingt einfach, oder? Isses aber nicht unbedingt. Wenn du noch ein paar Anregungen suchst, hab ich vielleicht was für dich.

Meine Mitsängerin U. hat mir dieses Buch empfohlen:

Lina Jachmann: Einfach Leben, Buch

Gibt viele Bücher mit diesem Titel, der ja auch sehr schön zweideutig ist.

An diesem Buch hat ihr gefallen, dass wer mit wenig lebt auch wenig weg wirft.

Ich habs noch nicht gelesen, weil ich es noch nicht second hand bekommen habe. Steht aber auf meiner Liste. Der Tag wird kommen.

Danke, liebe U.

Gewinn für die Umwelt: Weniger Konsum, weniger Verbrauch von Rohstoffen, Energie, weniger Umweltzerstörung, mehr Leben

Dein Gewinn: Mehr Zeit, mehr Geld, weniger Aufbewahren, mehr Luft zum Leben, einfacher leben

Fürs Lesen 1 Punkt, fürs second hand noch ein Punkt, fürs Umsetzen 5 Punkte.

Und wenn du weitere gute Tipps zu diesem Thema hast, bitte schreib mir. Ich freu mich.

Danke


 

Nutzen statt besitzen

Das ist ja der neue Trend: Dinge nicht besitzen sondern nur nutzen.

Zum Beispiel Bücher oder CDs, falls du diese Dinge noch gerne in die Hand nimmst und nicht schon alles auf elektronisch umgestellt hast.

Dann kannst du in die nächste Bücherei gehen und dir das leihen, das du gerne konsumieren möchtest. Wenn die schlecht zu erreichen ist oder dir das Angebot nicht zusagt – bleibt dir dann doch nur der Kauf? Und danach das Aufbewahren? Oder  die Tonne? Oder Verschenken?

Nee, guck mal zu einem Tauschring wie  Tauschticket oder zu booklooker oder zu einem der vielen anderen Börsen für gebrauchte Waren. Klar ist das mit Aufwand verbunden, aber du sparst viel Geld und kriegst auch Dinge, die schon nicht mehr lieferbar sind. Bis jetzt habe ich da fast nur gute Erfahrungen gemacht, was ich erwerbe ist meistens in Ordnung, wenn ich was verkaufe krieg ich mein Geld. Unterm Strich eine feine Sache.

Und die Post freut sich auch 😉

Gewinn für die Umwelt: Vorhandene Dinge nutzen, selbst oder eben ein neuer Besitzer, spart wieder mal Resourcen. Dinge sollten wandern können statt nur im Regal zu verstauben.

Dein Gewinn: Du sparst Geld und es befreit auch irgendwie, das los zu lassen, was ich du nicht mehr verwenden willst.

Angeblich macht das auch schlank. Den Zusammenhang versteh ich zwar nicht wirklich, er ist aber wohl erforscht und erwiesen. Leute, die alles aufbewahren sind oft auch dick.

1 Punkt


 

Baden oder Duschen

Ich geb es ja zu. Ich bade lieber.

Für mich ist das Wellness, relaxen, und Gesundheit. Ich mags richtig heiß und habe damit den gleichen Gesundheitseffekt wie ein  Saunagang. (Und wenn du nicht in die Sauna darfst, naja, die Temperaturregelung ist in deiner Hand).

Duschen, das ist effizient, ratzfatz und super, wenn ich die Haare waschen will.

Also oeko darf ich meine Badefreunden aber kaum zugeben. So oft lese ich, dass Duschen soooo viel Wasser spart, im Vergleich zur Wanne. Mein lokaler Wasserversorger spricht von 4  Minuten, die ich duschen kann statt baden. Erscheint mir kurz, naja.

Meine Rechnung geht so:

Ich dusche und das Wasser ist weg. Ich bade und das Wasser bleibt in der Wanne, bis ich den Stöpsel ziehe.

Ich dusche und das warme Wasser ist fort und und heizt das Bad der Kanalratten – Ich bade und das Wasser gibt die Wärme langsam ab und heizt mir das Badezimmer.

Ich dusche und der gute Duft des Duschgels ist fort, wieder bei den Kanalratten – Ich bade und das Wasser parfümiert mir die halbe Wohnung.

Ich dusche und wie gesagt das Wasser ist fort – Ich bade und kann das Wasser noch für die Toilettenspülung nehmen. Diese Toilette wird nicht mehr verstopfen. Und der Kalk und der Urinstein werden schön gelöst. Oder um den Abfluß von Dusche und Waschbecken durchzuspülen. (Ich sage nur Wassersäule). So spare ich auch noch Reinigungschemie und Abflußbefreier.

Und, ganz ehrlich. Seid ich nicht mehr unter Tage arbeite bin ich auch nicht wirklich dreckig wenn ich in die Wanne steige.

Gewinn für die Umwelt: Letztendlich sparst du so Wasser und Chemie und Energie. Alles was du brauchst ist ein wenig Zeit.

Dein Gewinn: Ein gutes Gefühl, weniger blöde Putzarbeit

5 Punkte


 

macht Spaß

Dir ist kalt?

Statt die Heizung höher zu drehen, dreh die Musik an und tanze, als ob dir keiner zuschaut.

Spiel die air guitar

Sei ein Star

Gewinn für die Umwelt: du sparst Energie und Abgase

Dein Gewinn: gute Laune, ein paar Gramm weniger, du lernst vielleicht deine  Nachbarn kennen

5 Punkte

sauber und ordentlich


sauber und ordentlich, das sind für mich die gefährlichsten Wörter der deutschen Sprache.

Was wird nicht alles verbraucht und zerstört, nur damit was sauber ist und ordentlich. Und wie schön ist es in anderen Ländern, wo es malerisch und romatisch und unordentlich zugeht. Und wo wir über ein wenig Schmutz gerne hinweg sehen.

Aber daheim:

Da muss das Unkraut raus aus den Ritzen am Straßenrand, das Hemd muss gebügelt sein und das Auto gewaschen. Da wird die Natursteinmauer mit dem Dampfstrahler entnaturisiert und da werden alte Sachen weggeworfen – außer sie sind shabby shic.

Nur den Müll, die Getränkedosen, die Bonbonpapiere, die Zigarettenkippen, die gebrauchten Tempos und Kondome, die werfen wir gelassen in den Straßengraben.

Lass doch mal 5 gerade sein, putze diese Woche mal nix, räume die Wäsche ungebügelt in den Schrank oder lass dein Auto wie es ist.

Stattdessen kannst du mit deinem Lieblingswesen schmusen, schauen wie die Sonne untergeht, Freunde im Biergarten oder dem Café treffen, tanzen, Kuchen backen, basteln oder mir einen guten Tipp schicken, was ich noch hier publizieren soll 🙂

Und wenn du unbedingt was sauber machen willst, lese doch ein wenig Müll vom Straßengraben auf.

Gewinn für die Natur: weniger Resourcenverbrauch, weniger Putzgifte, weniger Wasserverbrauch.

Dein Gewinn: Entspannung, Gelassenheit, Kontakte

2 Punkte

nochmal die Krabbler


Insekten in der Wohnung mag ich nicht. Geb ich zu. Brr. Grabbelts mich.

Aber umbringen will ich sie auch nicht.

Darum:

1) fernhalten: Fliegengitter, Perlenvorhang, …

2 ) verjagen: Sprich, ich sammel die Viecher ein und trag sie nach draußen. Ein Glas drüber stülpen, Postkarte oder Ähnliches drunter schieben und dann nach draußen tragen. (Hab ich mal in einem Nobelrestaurant gemacht. Hat Mut gekostet, aber stell dir vor: Seit dem hab ich da Bonuspunkte und interessante Gespräche mit dem Serviceleiter).

3) umbringen tu ich nur Zecken. Ich ersäufe sie im Klo.

4) aber niemals: Gift, kein Spray, kein Fliegenpapier, kein Ameisenköder, kein Autan, kein nix. Ich vergifte mich doch nicht selber.

Gewinn für die Umwelt: Insekten sind ja scheint es gar nicht mehr so viele da. Dabei sind sie eine Basis der Nahrungskette. Klar gibt es lästige Viecher, Bremsen zum Beispiel, aber die meisten sind auch schön, wenn mensch genau hinschaut. Und wie gesagt: Sie sind das Futter für viele Tiere und bestäuben auch die Pflanzen.

Dein Gewinn: gutes Karma, helfen statt töten, mehr Blumen in deiner Umgebung und mehr Vögel

Jedes Mal 1 Punkt, bei einer Spinne: 10 Punkte oder 2 Heiligenscheine


 

Durst


Durst soll ja schlimmer als Heimweh sein. Und Durst zuhause ist besonders schlimm. Durst hast aber nicht nur du, sondern mehr und mehr auch Insekten und Vögel, Fledermäuse und andere Viecher. Und die sind hier auch zuhause.

Im Garten, auf der Terasse, auf dem Balkon und vielleicht nur auf dem Fensterbrett: Stell doch einen Untersetzer mit Wasser hin (auf dem Fensterbrett vielleicht kleben?). Leg ein paar Steine rein, dass die kleinen Tiere auch wieder rauskrabbeln können. Und dann genieße die Show. Spatzen und Meisen baden drin, Insekten trinken draus. Vielleicht kommt sogar Nachbars Katze? Oder Igel? Oder ganz was Exotisches?

Es muss noch nicht mal immer sauberes Wasser sein. Hauptsache es löscht den Durst.

Und im Garten verhindert so eine Tränke, dass dir die Insekten deine Früchte und Gemüse anknabbern. Das machen die oft auch nur aus Durst.

Gewinn für die Umwelt: Du hilfst, die Artenvielfalt zu erhalten, indem du Lebensräume schaffst. Gerade die Insekten werden ja rapide weniger.

Dein Gewinn: Gut fürs Karma

1 Punkt


 

Von einer Freundin


Meine Freundin JG hat einen Tipp für euch:

Comment: Kombi aus zwei Tipps 🙂

„ÖV fahren und trotzdem lächeln….ist super gut für´s Karma und schont die Umwelt.
Auch wenn manch einer vielleicht über´s Wassersparen ein bisschen zu lange gegrübelt hat…..“

Öffis find ich persönlich schwer. JG ist da wesentlich tougher und konsequenter.

Gewinn für die Umwelt: Das Auto stehen lassen und mit dem Bus fahren oder der Straba oder mit der U/S/-Bahn spart Kraftstoff, Kohlendioxid und sonst noch so einiges.  Weniger Lärm in der Stadt, weniger genervte Autofahrer. Weniger Flächenverbrauch für Parkplätze.

Dein Gewinn: JG kommt gelassen an, hat inzwischen ein Buch gelesen oder mit dem Sitznachbarn geflirtet. Muss keinen Parkplatz suchen. Billiger ist es wahrscheinlich auch.

Trotzdem, ich find Öffis schwer. Darum 3 Punkte


 

Freude schenken


Weihnachten, Muttertag und dauernd hat jemand Geburtstag. Es gibt Einladungen zu Grillfesten und Weinproben. Freunde ziehen in ein neues Heim, Nachbarn haben geholfen.

Es gibt viele Anlässe zu schenken. Aber was schenkt der Öko mit gutem Gewissen?

Pflanzen. Wenn es sich machen lässt regional und / oder bio. Und was für die Bienen und Schmetterlinge.

Zimmerpflanzen, Balkonpflanzen, Pflanzen für den Garten oder die Terasse. Oder für das Fensterbrett. Obstbüsche, Sommerflieder, Lavendel und Rosen, Pfefferminze oder Verveine für den Kräuterteefan.

Und wenn du weißt, dass der Empfänger kein „Gestrüpp“ mag, aber gerne kocht: Wie wäre es mit Rosmarin und Basilikum, Koriandergrün oder Thymian, Estragon oder Petersilie, Schnittlauch oder gar eine Ingwerpflanze? Ganz frech: Pflücksalat.

Gewinn für die Umwelt: Pflanzen wandeln Kohlendioxid in Sauerstoff um (ja, ist stark vereinfacht). Sie bringen lange Freude und Genuß. Vielleicht fütterst du mit ihnen viele Insekten. Und damit viele Vögel. Das alles für relativ wenig Umweltbelastung. Pflanzen binden Staub, spenden Schatten, befeuchten die Luft. Reinigen die Luft von manchen Giften.

Dein Gewinn: Die Empfängerin wird lange und gerne und oft an dich denken. Und sich evtl. mit einem Strauß revanchieren.

2 Punkte


 

spart Plastik


Gelesen hast du es bestimmt schon oft: Plastik ist nicht gut für dich, für die Umwelt, verrottet nicht und ist scheints überall.

Aber ein Leben ohne Plastik kann ich mir nur schwer vorstellen. Es ist halt überall. Es ist ja richtig schwer, was zu kaufen, wo kein Plastik dran oder drin ist.

Aber einen kleinen Schritt, den kann ich gehen.

Beim Einkauf greife ich jetzt nicht wie gewohnt zu dem Üblichen, ich schaue ob ich nicht wenigstens 1 Artikel plastikfrei kriege. Vielleicht ist das Produkt ja genauso gut, wie das Übliche? Zumindest die Haferflocken kann ich jetzt im Unverpackt-Laden kaufen. Ist doch schon mal ein Anfang.

Außerdem: Ich liebe Experimente 🙂

Gewinn für die Umwelt: Was nicht da ist schadet nicht

Dein Gewinn: Dein Leben wird vielleicht schöner, dein Essen schmeckt vielleicht besser, vielleicht gefällt dir das Experimentieren

Jedes Mal 1 Punkt

Gut fürs Karma


Noch ein Tipp, der sich ganz leicht umsetzten lässt. Verschwende dein Lächeln. Lächle dich an, im Spiegel. Soll gegen Traurigkeit und schlechte Laune helfen. Klappt mal bei mir, mal nicht. Ähnlich wie Schokolade, aber die Nachwirkungen sind geringer 😉

Hilft aber auch Anderen gegen Traurigkeit und schlechte Laune. Familie, Freunde, Kollegen, die Kassiererin im Supermarkt, im Resto, im Bus… Und es wirkt vorbeugend.

Schick ein Lächeln auf die Handy-Reise und und schau, wie lange es dauert, bis es zu dir zurück kommt.

Gewinn für die Umwelt: Wie bei Tipp 2: Glückliche Menschen kaufen weniger Kram. Weniger Konsum = weniger Stromverbrauch, weniger Resourcenverbrauch, weniger Transport und weniger Müll.

Gewinn für dich: Jedes Lächeln dass du verschenkst macht dich glücklicher und fast jedes kommt zurück.

Jedes Lächeln = 1 Punkt, 10 Punkte = 1 Heiligenschein


 

Ein wenig mühsam


Was haben das Wasser in dem du dein Obst, den Salat oder das Gemüse gewaschen hast, Badewasser und Putzwasser gemeinsam?

Es ist immer noch gut genug für die Klospülung.

Ich versuche bei jeder 2. Spülung Trinkwasser zu vermeiden. Ich putze selten, aber bade sehr gerne 😉

Gewinn für die Umwelt: Wasser ist Leben, kein Wasser kein Leben. Sehr viel Wasser wird der Natur, den Tieren und Pflanzen entzogen und wandert in Röhren zu uns. Und dann in Röhren ins Klärwerk.

Dein Gewinn: Du sparst Geld. Wasser und vor allem Abwasser werden immer teurer.

Jedes Mal 1 Punkt


 

Andere Wege


statt googlen, versuch doch mal:

www.ecosia.com

Die pflanzen Bäume, von einem Teil des Gewinns.

Check it out.

Gewinn für die Umwelt: Mehr Bäume, mehr Sauerstoff, mehr Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Wusstest du, dass Bäume Wasser speichern, wieder abgeben und so für neuen Regen sorgen?

Dein Gewinn: Bäume spenden Schatten, bremsen den Wind, sind beruhigend, erzeugen Sauerstoff, den du brauchst – und auch dein Verbrennungsmotor 😉

jedes Mal 1 Punkt


 

 

Faul


Trinkst du Kaffee? Noch so richtigen Kaffee mit Kaffeesatz? Oder Espresso?

Was machst du mit dem Kaffeesatz?

Ich kipp ihn in Abflüsse, die gerne mal verstopfen (aber noch frei sind!) , vor allem bei kalkigem Wasser. Dusche, Spüle, Waschbecken, Badewanne…

Der Kaffeesatz ist leicht abrassiv, heißt, auf dem Weg nach unten rubbelt er so alles mögliche los und spült es davon.

Gewinn für die Umwelt: Du sparst Abflußfreichemie, verwendest etwas, das eh schon im Haus ist und nicht erst produziert und transportiert werden muss.

Dein Gewinn: Füße hoch statt Pümpel 🙂

1 Punkt


 

Geh mal neue Wege

Du warst noch nie in einem Öko-Laden? Dann geh mal, schau dich um und kaufe EIN Produkt.

Du kaufst schon immer wieder was im Öko-Laden? Dann kaufe mal EIN Produkt MEHR als sonst.

Gewinn für die Umwelt: Die Produktion von Bio-Produkten benötigt oft weniger Energie und/oder weniger Gifte.

Dein Gewinn: Du trägst weniger Gifte in dein Leben, deinen Körper. Manches schmeckt sogar besser, oder ist frischer, weil regional und saisonal.

Du weißt nicht, was du kaufen sollst? Kaufe ein tierisches Produkt. So erreichst du 2 Ziele. Die Tiere im ökologischen Landbau haben ein besseres Leben. Und du kannst die Punktzahl verdoppeln.

1 Punkt


 

Lecker


Zitronenschalen von unbehandelten Zitronen sind ein leckeres Gewürz, abgerieben hast du sie vielleicht schon verwendet. Du kannst die Zitronenschalen aber auch in Stücke schneiden und trocknen und später als Würze verwenden.

Zum Beispiel in Saucen, Suppen und Gemüsen mitkochen.

Oder damit Wasser in einem Krug aromatisieren. Vielleicht noch mit anderen Gewürzen wie Zimststangenstückchen, Sternanis, Nelken…

Ich lass die Zitronenstückchen auch gerne in meinem Tee ziehen.

So hab ich ganz leicht ein wenig Zitronenfrische in meinen Gerichten.

Gewinn für die Umwelt: Etwas weniger Müll weil du weniger wegwirfst und weniger kaufst.

Dein Gewinn: ein neues Geschmackserlebnis und was zum Staunen für deine Gäste

1 Punkt


 

Gut fürs Karma: Lobe


Ja genau, lobe deine Mitmenschen, mach ihnen Komplimente, sag ihnen was dir an ihnen gefällt.

Haare – Lächeln – Essen – Witz – Kleidung – Intgelligenz – Freundschaft – Ehrlichkeit – Kreativität – ………

Fange unbedingt mit dir selber an.

Gewinn für die Umwelt: Glückliche Menschen kaufen weniger Dinge aus Frust

Dein Gewinn: wie gesagt, gut fürs Karma. Aber du wirst auch sonst viel Schönes zurück bekommen

Für jedes Lob 1 Punkt, 5 Punkte 1 Heiligenschein


 

Heute bin ich ein Öko.

Dies ist die Kurzfassung des Beitrags.

nur heute – und vielleicht noch morgen 😉

Warum eigentlich?

Global gesehen ist es doch egal, ob ich ein oeko bin, ob ich Wasser spare, das Licht ausmache und meinen Müll trenne.

Stimmt. Global gesehen bewirke ich nix. Die Welt retten kann ich nicht, dazu ist sie auch zu vielen Menschen und Firmen egal.

Aber ich lebe nicht global, ich lebe lokal. Und wenn ich hier ein oeko bin, dann kann ich sehr wohl Einiges erreichen. Das gesparte Wasser habe ich auch morgen noch. Der Müll landet nicht im Wald und auf der Wiese in meiner Nachbarschaft. Wenn ich Bioprodukte verwende, dann ist die Wirkung auf mich sogar 100 Prozent.

Ich bin weniger Teil des Problems, ich werde Teil der Lösung. Und ich bin ja nicht allein.

Also: Heute bin ich ein oeko – und vielleicht noch morgen.