Krise und k(l)eine Lösungen

Ich krieg die Krise. Eine Umweltkatastrophe jagt die Andere:

Es brennt im Regenwald.

Es brennt in Kalifornien.

Der Golf von Mexico steht unter Wasser.

Überschwemmung im Sudan.

Letztes Jahr brannte Australien – und dieses Jahr bestimmt wieder.

Und so geht es wahrscheinlich weiter.

Fast immer, wenn nicht immer sind diese Katastrophen Auswirkungen der Klimaveränderungen. Heißer, trockener. Und trotzdem mehr Wasser.

Und was tu ich? Ich schreibe süße kleine blog-Beiträge über Waschen mit dem Ecoegg oder schlage vor Pflanzen zu verschenken und auch sonst Vieles, anstatt es wegzuwerfen.

Aber das ist das was ich tun kann und zu dem ich bereit bin. Ich bin überzeugt davon, dass viele kleine Schritte – in die richtige Richtung – von vielen Leuten dazu beitragen, dass die Probleme wenigstens nicht noch größer werden. Warten auf den großen Wurf, das war noch nie mein Ding. Lieber jetzt handeln. Diese Entscheidungen waren nicht immer richtig. Ich weiß. 😦

Also umdenken. Was geht noch, ohne dass es richtig weh tut.

Mehr Essen retten zum Beispiel: Hat mehrere Vorteile. Weniger Müll, das liegt auf der Hand. Wenn ich mehr selber koche, einkoche, backe, dann werden weniger Verpackungen benötigt, weniger Konservierungsstoffe, weniger Geschmacksverstärker, Farb- und Aromastoffe und was sonst noch so unters Essen gemischt wird. Weniger Transport. Es wird weniger produziert und dann schon vor der Verwendung weggeworfen. Es gibt Schätzungen, dass ein Drittel der Nahrung weggeworfen wird, von der Aussaat bis zum Teller. Die Menge an Pestiziden, Wasser, Dünger, Energie für dieses sinnlose Drittel mag ich mir gar nicht vorstellen.

Mein Gemüsehändler auf dem Wochenmarkt hat so ein paar Kisten, wo er Ware zum halben Preis anbietet, die schon etwas „rass“ ist. Da schau ich gerne nach und wenn es mir halbwegs in den Kram passt, dann kaufe ich das. Und so habe ich letzte Woche Apfelmus gekocht und Rotwein-Pflaumen und Zwiebelkonfit gekocht. (Genau genommen waren es Glühwein-Pflaumen, weil der Glühwein schon länger keiner trinken mochte und der Rotwein im Haus dazu zu schade war). Alles lecker, sagt der Mann an meiner Seite. Und mir macht es Spaß. Die Rezepte schicke ich euch gerne auf Anfrage zu.

Bonustrack: Schaubild zur Klimaerwärumung

Spruch der Woche: Du kannst nicht zurück gehen und den Anfang verändern. Aber du kannst starten wo du bist und das Ende verändern.
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