Glückliche Menschen kaufen weniger Kram

Es gibt ja inzwischen etliche Initiativen für Menschenfreunde. Free Hugs, give you Child a Hug today. Lächeln, die über die Medien verschickt werden. Witzeketten und so weiter.

Warum ist das ökologisch?

Wie geht es dir, wenn jemand unfreundlich zu dir ist?

Ich ess dann mehr Schokolade. Freunde machen dann erst mal eine Flasche Bier oder Wein auf. Steigen aufs Motorrad und fahren eine Runde. Kaufen ein neues T-Shirt oder ein paar Schuhe. Die Mutter einer Freundin putzt dann die Fenster. Und meistens sind wir dann auch unfreundlich zu Anderen. Und die essen dann erst mal eine Packung Gummibärchen, drehen im Auto die Musik laut, fahren aggressiv, vergessen fürs Abendessen zu sorgen und so geht das immer weiter. Konsum gegen Frust. Mit allen Konsequenzen.

Deswegen: starte eine positive Kette.

Lächle, mache Komplimente, erzähle Witze (Kommt ein Mann ins Schuhgeschäft und sagt: Ich habe 2 linke Füße. Haben Sie Flipflips?), spende an eine Hilfsorganisation und erzähle davon, verschenke Blumen (oder noch besser Pflanzen), bringe Spenden ins nächste Sozialkaufhaus, lass mal jemanden links abbiegen, der sonst ewig warten müsste, lobe Partner, Kinder, Kollegen, Bäckereiverkäuferinnen, Vereinskollegen, engagiere dich ehrenamtlich. Starte eine Kuchencooperative. Dir fällt schon was ein.

Und für ganz Mutige: Wenn du gefrustet bist, erzähl es doch mal jemanden und bitte um einen Witz oder gar um eine Umarmung und ein Lächeln. Um ein Kompliment. Um einen gemeinsamen Spaziergang.

Gewinn für die Umwelt: weniger Frustkäufe, weniger Produktion, weniger Transport.

Dein Gewinn: Mehr Lebensfreude, vor allem wenn die Kette auch mal bei dir landet. Und weniger LKW auf der Autobahn.

Bonustrack: Helden der Meere


 

2 Kommentare zu „Glückliche Menschen kaufen weniger Kram“

  1. Hallo liebe Margarete, hast ja so recht – in der Theorie…. Aber leider sieht es auf der Welt anders aus, wird immer schlimmer, das Miteinander …. Da ist der Nachbar, der in unserem naturbelassenen und insektenfreundlichen Garten die Sträucher schneidet, obwohl er das nicht darf …. Die Mitmenschen, die an der Kasse im Supermarkt ungeduldig werden, wenn ein älterer Mensch etwas länger zum Zahlen und Einräumen der gekauften Ware benötigt und, und, und. Leider geht der „Trend“ in die andere Richtung und da fällt es manchmal schon schwer, gegen diesen Strom zu schwimmen, trotzdem geben wir nicht auf …

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