Dazu gelernt

In den letzten Tagen habe ich einiges gelernt.

🙂 Unser Leben klappt viel besser, wenn mensch zwei Hände zur Verfügung hat.

🙂 Leben mit nur einer Hand lernt mensch in der Not aber doch schnell, vor Allem, wenn die Haupthand unverletzt ist.

🙂 Eine gut geputzte Dusche erleichtert das Ausrutschen mit Sturz enorm. Diesen Fehler werde ich in Zukunft vermeiden.

🙂 Es gibt erstaunlich viele hilfsbereite Menschen. Zum Glück.

🙂 Es scheint sinnvoll bis nötig zu sein, das ganze Jahr über die Vögel zu füttern. Wir wollten eigentlich nur das übrig gebliebene Futter los werden. Jetzt habe ich ja viel Zeit, aus dem Fenster zu sehen, und an der Futterstelle geht es rund, die Spatzen und Meisen raufen sich geradezu. Ratzfatz verschwinden Meisenknödel und Körner. Mit einer Gier!

In unserem Garten summt und brummt es eigentlich ganz ordentlich. Wir haben ja einen Naturgarten, wo auch die ungeliebten Kräuter ein Bleiberecht haben. Gärtnern für Ökos. Wenn aber eine Fliege oder ein Schmetterling oder so davonfliegt, dann stürzen sich sofort die Spatzen und Schwalben drauf. Es gibt eben wirklich viel weniger Insekten.

Und deswegen haben wir beschlossen, weiter zu füttern. Freund J. sagte die Tage: Ich kaufe Essen für mich und für die Vögel und alle sind wir glücklich. Und C. – der den Naturschutz auch ernst nimmt – erzählte neulich, dass er die Krähen und Elstern mässtet, damit die die anderen Tiere in Ruhe lassen.

Und ganz ehrlich: Ich seh den Viechern auch gerne zu.

Bonustrack: entdeckt auf der Bundesgartenschau in Heilbronn

Jeder Meisenknödel 1 Punkt


 

2 Kommentare zu „Dazu gelernt“

  1. Liebe Gretl, seit einigen Jahren bin ich im Umweltschutz tätig und muss dir sagen: Vögel füttern im Sommer ist nicht gut! Du greifst damit empfindlich in ein Ökosystem ein, in das wir Menschen uns sowieso schon viel zu sehr einmischen. Vögel die immer gefüttert werden ,suchen irgendwann nicht mehr selber nach Futter. Je nach dem, was du fütterst vermehrt sich eine Vogelart mehr als die andere…..Du lockst außerdem Ratten ( vor allem in der Stadt) und Eichhörnchen damit an , deren Population dann steigt und Eichhörnchen sind Nesträuber! Kurz gesagt: Mit einem pestizidfreien und insektenfreundlichen Garten ( und beides hast du ja wohl) bewirkst du viel mehr! P.S. Wenn du mir nicht glaubst, frag doch z. B. mal beim NABU nach, was die zum Thema Sommerfütterung sagen… Viele Grüße

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    1. Hallo Klaudia, vielen Dank für die Rückmeldung. Ich gebe dir Recht und wir haben das all die Jahre auch so vertreten und gemacht. Und dennoch: ich möchte nicht mehr zwischen verschiedenen Tieren wählen. Es geht mir nicht nur um bestimmte Vögel.
      Und hier im NABU ändert sich die Sichtweise gerade ähnlich. Es geht mehr darum, das Leben an sich zu schützen. Das Leben einzelner Tiere und Pflanzen.
      Dennoch vielen Dank für deine Gedanken.

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