No-Kill-Challenge

So, jetzt haben wir es wirklich schwarz auf weiß: Wir bringen unsere Mitgeschöpfe in einem Tempo um, dass es fast unglaublich ist.

Bericht über den Verlust an Tieren und Arten

Und da blutet meine Seele.

Geht auch anders: Vor Jahren kamen wir aus dem Urlaub in Südfrankreich zurück. Wir hatten auch ein paar Pflanzen gekauft und beim Auspacken entdeckte ich in der Tüte mit den Pflanzen einen Skorpion. Was tun? Zuerst wollte ich ihn wieder zurück nach Südfrankreich fahren. Da bin ich eh gerne. 🙂 War aber unpraktisch.

Dann wollte ich ihn im Garten aussetzen. Aber da hatte ich dann doch Angst um mich und meine Lieben.

Dann habe ich erst das Nachbarskind geholt, was ein echtes Schlaule ist, und danach habe ich ihn ins Tierheim gefahren, und die haben ihn an die Uni vermittelt. Den Skorpion, nicht den Mathias, der hat die Uni auch ohne mich gefunden.

Nicht für einen Moment dachte ich: Schlag ihn tot.

Und jetzt kommt meine Challenge: Für einen Tag/eine Woche/einen Monat/oder den Rest deines Lebens: Fang die Tiere, die sich in deinen Lebensraum verirrt haben ein (ich stülpe ein Glas drüber, schiebe dann eine Postkarte drunter, hab das Viech so gefangen ohne gebissen oder gestochen zu werden), und schmeiß es raus. Schnecken im Garten haben wir eingesammelt. My beloved kam auf die super Idee mit den Einmalhandschuhen. Und dann ab auf die nächste Wiese. Geht alles, wenn du willst.

Gewinn für die Umwelt: Wir erhalten unsere Lebensgrundlage

Dein Gewinn: Du erhältst deine Lebensgrundlage

Jedesmal einen Punkt. Bei Spinnen 5 Punkte.


 

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