Jingle bells

Es ist Anfang November. Und so denke ich langsam an Geschenke. Ökologisch zu schenken kann schon eine Herausforderung sein. Vor allem, wenn ich Altmodische (also Nicht-Ökos) beschenken will.

Meine französische Freundin ist da knallhart. Sie verschenkt nur Sachen, die die Leute verbrauchen. Sie hat schon Großpackungen Waschmittel verschenkt und einmal 50 Rollen Klopapier. Das stößt nicht gerade auf Gegenliebe. Ich hab Glück, für  mich geht sie sogar in den Bioladen (Isch glaube nicht an Bio, aber für Disch mache ich) und schenkt mir dann Olivenöl oder einen guten Essig.

Was ein schönes Geschenk sein kann, sind selber aromatisiertes Öl, oder Essig oder ein selbst gekochtes Chutney oder ein selbst angesetzter Likör. Das muss ja alles ein paar Wochen durchziehen, aber bis Weihnachten klappt das.

Zum Beispiel Öl: Rosmarin, Chillies, Salbei, Basilikum, Thymian oder Knoblauch. Gut macht sich auch Zitronenöl mit getrockneten Zitronenschalen. Oder ein Steinpilzöl mit getrockneten Steinpilzen.

Zum Beispiel Essig: Himbeeren, Waldbeeren, Dill, Estragon, Minze oder wieder Zitronenschalen.

Oder einen Bratapfellikör, oder einen Orangenlikör.

Kürbischutney bietet sich jetzt geradezu an. Das schöne am chutney ist ja, das der Phantasie kaum Grenzen gesetzt sind und du sehr individuell auf den Empfänger bezogen würzen kannst.

Gewinn für die Umwelt: Alles ökologischer als ein Stehrümchen aus Fernost.

Dein Gewinn: Allemal besser als 50 Rollen Klopapier 😉

5 Punkte

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