Tauschgeschäfte

Jetzt sollen ja die Münzen abgeschafft werden. Kann man von halten was man will. Ich zahl ja lieber bar, wegen dem Überblick. Aber gut. Das ist ein anderes Thema.

Da gehe ich gerne noch einen Schritt weiter und kehre lieber gleich zum altmodischen Tauschhandel zurück. Klappt nicht immer, aber in einer guten Nachbarschaft ganz gut.

Wir haben hier mit einer Nachbarin eine Kuchenbackcooperative. Funktioniert wunderbar. Entweder backen wir und geben 2 Stück über den Zaun – oder die Nachbarn backen.

Als diesen Sommer unser Pfirsich getragen hat als gäbe es kein Morgen haben wir den Überfluss mit Nachbarn und Freunden und Kollegen geteilt. Und im Gegenzug Trauben bekommen, Tomaten und Paprika, und Zwetschgen. (Und Kuchen).

Ausgelesene Zeitungen, Bücher und Magazine werden auch von Tür zu Tür gereicht.

Manchmal denke ich, wenn wir alle unseren Überfluss verschenken, dann ist die Welt ein ganzes Stück weiter.

Ein Bekannter hat bei jeder Feier einen Karton im Flur mit all den Dingen, die er gerne weiterschenkt – und seine Gäste bedienen sich beim Nachhause gehen. Macht auch so langsam Schule.

Gewinn für die Umwelt: Viel weniger Müll, da die Dinge viel mehr genutzt werden, weniger weg geworfen wird und weniger produziert wird.

Dein Gewinn: Es klingelt viel öfter an der Tür – und ein freundlicher Mensch fragt, ob du ein Stück Kuchen möchtest, ist doch herrlich, oder?

Jedes Mal 2 Punkte, beim Geben und beim Nehmen.


 

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