Stehrümchen und Hausgräuel

Wahrscheinlich hat fast jede*r zuhause Dinge rumstehen und liegen, die eigentlich gar nicht mehr willkommen sind. Und nicht alles hat einem gefallen, als es als Geschenk ins Haus kam. Aber zum Wegschmeißen ist es zu neu. Eine Freundin von mir nennt das dann Stehrümchen, eine andere nennt sowas Hausgräuel. Beides sehr treffende Namen. Nicht wirklich Hochdeutsch, aber gute Beispiele für die Schönheit der deutschen Sprache.

Und das Witzige ist ja: dem Einen sein Stehrümchen ist der Anderen ihr fehlendes Stück in der Sammlung.

Und da hilft: Eine Hausgräuelparty. Ähnlich wie eine Tupperparty nur ganz Anders:

Du lädst eine paar Freund*innen ein. Alle bringen genau 2 Sachen mit, die sie gerne loswerden möchten – aber eben nicht wegschmeißen.

Kaffee/Tee und Kuchen später gehen deine Freund*innen wieder mit genau 2 Sachen nach Hause. Im schlechtesten Fall mit ihren eigenen. Im besten Fall mit 2 „Oh nein wie süß/witzig/genau was ich schon immer wollte“ – äh – Stehrümchen.

Gewinn für die Umwelt: Müll gespart, Ressourcen geschont, keine Produktionsfolgen, kaum Transportgifte

Dein Gewinn: Es steht was Neues im Regal – und ein schöner Nachmittag war es auch.

5 Punkte


 

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